Langjährig etablierter Bohr- und Sägedienst mit festem Kundenstamm und stabilen Umsätzen aus Altersgründen abzugeben

Das Unternehmen

1984 als Ein-Mann-Unternehmen hat sich der Bohr- und Sägedienst, der auch kleinere Abrissarbeiten anbietet, zu einer lokal gut etablierten Firma (GmbH) mit inzwischen fünf festangestellten gewerblichen Mitarbeitern entwickelt, die ein Gebiet im Umkreis von circa 40 km um den Standort des Unternehmens abdeckt.

Das Unternehmen steht für Rentabilität und Profitabilität und bietet einem engagierten Nachfolger ein enormes Wachstums- und Entwicklungspotenzial, das durch den bisherigen Inhaber aus gesundheitlichen und Altersgründen nicht ausgeschöpft wurde.

Die Betriebsfläche umfasst ein 200 qm großes Lager mit einem aufgelagerten Dachaufbau, der weitere 100 qm Fläche bietet, die als weitere Lagermöglichkeit oder als Bürofläche genutzt werden können. Im hinteren Teil des 200qm großen Lagerraumes befinden sich Umkleide-, Sanitär- und Sozialräume für die Mitarbeiter des Betriebes. Der bisherige Inhaber hatte zusätzlich eine Bürofläche mit Platz für zwei PC-Arbeitsplätze angemietet. Über eine Fortsetzung des Mietverhältnisses für die Büroflächen kann verhandelt werden. Alternativ gibt es durch Containerlagerungen potenziell Einspar- und Optimierungspotenzial für den Unternehmensnachfolger. Hier ist der aktuelle Inhaber auf Wunsch/bei Bedarf gerne bereit, unterstützend und beratend tätig zu werden.

Aktuell besteht der Beitrag zum operativen Geschäft vonseiten des Geschäftsführers in einer wöchentlichen Arbeitszeit von 20-30 Stunden, die sich auf 2-3 Stunden vormittags und 2-3 Stunden nachmittags beschränkt und die Entgegennahme (telefonisch wie schriftlich), Planung und Organisation der Baustellen und Aufträge, Auftrags- und Rechnungszusammenstellung sowie die Weitergabe an die Buchhaltung, die durch eine kaufmännische Angestellte in Teilzeitbeschäftigung abgewickelt wird, umfasst. Die gewerblichen Mitarbeiter sind bislang in Zwei-Mann-Trupps organisiert und arbeiten selbstständig ohne Aufsicht des Geschäftsführers nach entsprechenden Instruktionen an den jeweiligen Einsatzorten. Es findet sich hier ein funktionierendes, bestehendes Unternehmenskonzept, das zeitnah und effizient übergeben werden und nach und nach an die Vorstellungen, Ambitionen, Fähigkeiten und Kenntnisse eines Nachfolgers angepasst werden kann. Durch die langjährige Mitgliedschaft des Unternehmens in Fachverbänden sind gezielte Fachweiterbildungen in den Betriebsverbänden für Quereinsteiger zu verschiedenen Aspekten des Tätigkeitsbereichs möglich.

Der aktuelle Inhaber steht einem Nachfolger nach Vereinbarung für einen Übergabe- und Einarbeitungszeitraum gerne (beratend) in Teilzeit zur Verfügung.

Dienstleitungs- und Tätigkeitsprofil des Unternehmens

Das Unternehmen mit seinem Standort nahe einem Wirtschaftszentrums in Baden-Württemberg hat sich auf Bohr- und Sägearbeiten im Großbau spezialisiert. Typische Aufträge sind Bohrungen jeglicher Art (z.B. Tunnelbohrungen, Kernbohrungen, Fundamentbohrungen), die circa 60% der Auftragsarbeiten des Unternehmens darstellen. Durch die Spezialisierung auf Sondergrößen können Bohrungen mit Bohrkronen zwischen 16 mm und 800 mm Durchmesser durchgeführt werden. Es ergibt sich somit ein großer Einsatzbereich. Für Sägearbeiten, die etwa 40% des Auftragsvolumens darstellen, verfügt das Unternehmen über zwei elektrische Wandsägen mit Hochfrequenztechnik, die aufgrund ihres leichten Gewichts mobil und in einem breiten Tätigkeitsspektrum eingesetzt werden können. Darüber hinaus verfügt das Unternehmen für größere Arbeiten über eine hydraulisch betriebene Sägemaschine. Der Maschinenpark ermöglicht Sägeschnitte bis 72 cm. Typische Aufträge stellen hier beispielsweise Deckendurchbrüche und das Aussägen von Treppenhäusern dar. Ein elektrischer Fugenschneider kommt bei Asphaltarbeiten sowie bei der Verlegung von Leitungen zum Einsatz und ermöglicht Fugentiefen zwischen 25 und 50 cm. Daneben übernimmt das Unternehmen auch kleinere Abriss- und Entsorgungsarbeiten, die zumeist aus bestehenden Aufträgen hervorgehen.

Kunden- und Auftragsstruktur

Das Unternehmen erhält seine Aufträge vornehmlich (80%) von Bestands- und Stammkunden. Hierunter fallen mindestens 10 Bauunternehmer sowie 10-15 Elektriker-, Handwerks- oder sonstige Gewerbebetriebe sowie eine Anzahl Architekturbüros. 20% der Aufträge stammen von Neukunden, die in der Regel über Mundpropaganda, seltener auch über den Internetauftritt des Unternehmens akquiriert werden.

Es besteht somit ein stabiles, gut etabliertes Netzwerk, aus dem sich Aufträge nicht zuletzt aufgrund der Spezialisierung auf Sondergrößen der eingesetzten und einsetzbaren Maschinen selbstwirkend von alleine generieren. Eine sehr gute Auftragslage und eine große Anzahl an Aufträgen ist stets gewährleistet. So lag die Zahl sowie der Umfang der Auftragsanfragen in den vergangenen 8 Jahren weit höher als mit den vorhandenen Kapazitäten bestreitbar gewesen wäre respektive auch angestrebt war. Es resultieren sehr stabile Umsatz- und Gewinnzahlen des Unternehmens, die ohne Zweifel z.B. durch Personalausbau gesteigert werden können und sehr viel Wachstumspotenzial für das Unternehmen bieten. Zuletzt kam es im September 2020 unter dem aktuellen Inhaber trotz Verkaufsinteresses noch zu einer ersten personellen Aufstockung, in dessen Zuge ein zusätzlicher Mitarbeiter für den Bohr- und Sägedienst eingestellt wurde, um die sehr gute, wachsende Auftragslage doch noch in größerem Umfang bedienen zu können, darunter zwei Großprojekte mit Volumina bis 60.000 €.

Bei den Aufträgen, die der Bohr- und Sägedienst bearbeitet, handelt es sich bei circa 50% der Aufträge um Aufträge von gewerblichen Kunden. Weitere 30% der Aufträge werden von Architekturbüros an den Bohr- und Sägedienst vergeben. Die verbleibenden 20% der Aufträge stammen aus privater Hand.

Der Hauptumsatz wird vorwiegend durch Kleinaufträge im Bereich bis 1.000 Euro generiert. Die durchschnittlichen Auftragsvolumina liegen bei 1.500 Euro, zeigen bei Großaufträgen jedoch eine Schwankungsbreite bis 60.000 Euro. Im Durchschnitt werden 20-26 Personalstunden für den Abschluss eines Auftrages benötigt.

Auftragsorte im öffentlichen Raum sind u.A. Kindergärten, Schulen, Wasserwerke, Stadtbauten und Krematorien.

Von der Corona-Pandemie blieb der Unternehmensbetrieb weitgehend unbeeinträchtigt. Im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2020 wurden monatlich zwischen 23 und 35 Aufträge (durchschnittlich 27 Aufträge/Monat) bearbeitet und abgeschlossen, darunter ein Großauftrag in einem lokalen Stadttheater (Vergleich 2019: monatlich zwischen 17 und 36 Aufträge; durchschnittlich: 27 Aufträge/Monat). Ein weiteres Großprojekt beginnt ab Oktober 2020.

Maschinen- und Werkzeugpark

Mit dem Unternehmen wird ein Fuhrpark bestehend aus zwei kleinen und einem großen Kastenwägen (Ford Transit) sowie ein Rettenmaier Anhänger (1,9 Tonnen) und ein BMW X1 (Baujahr 2012) abgegeben.

Aufstellung der Fahrzeuge

Darüber hinaus ist ein gut ausgestatteter Maschinenpark (u.A. mit Bohrkronen verschiedener Sondergrößen) vorhanden.

Aufstellung des Maschinenparks

Die Gesamtsvermögenwerte nach aktuellem Zeitwert belaufen sich auf 143.072,00 Euro.

Das Potenzial

Die Ertragszahlen sind über viele Jahre konstant und auch ohne gezieltes Marketing und die Teilnahme an Großausschreibungen auf einem guten Niveau. Bei dem zu verkaufenden Bohr- und Sägedienst handelt es sich um ein vom aktuellen Inhaber etabliertes laufendes System, das einem engagierten Nachfolger viel Entwicklungspotenzial, aber auch direkt einen stabil funktionierenden Geschäftsbetrieb bietet.

Geographisches Einzugsgebiet:

Allein in der Vergrößerung des Einzugsgebiets (aktuell Umkreis von 40 km um den aktuellen Standort), der Teilnahme an deutschlandweiten Ausschreibungen, insbesondere bei industriellen Großkunden, und der Annahme von Großaufträgen aus privater Hand liegt ein erheblicher Wachstumsfaktor des Bohr- und Sägedienstes, den der aktuelle Inhaber in den vergangenen Jahren nicht mehr verfolgen konnte und wollte. Auch eine Unternehmensanbindung an ein lokales Großunternehmen (Akquise in die Breite) wie beispielsweise in Form von Jahresverträgen mit Bauunternehmen und anderen handwerklich tätigen Betrieben in der Region ist eine denkbare Variante zum Ausbau des Unternehmens und ermöglicht einem Unternehmensnachfolger gerade zu Beginn eine ruhigere Planungssituation mit sicherer Auftragslage.

Erweiterung des Maschinenparks und des Dienstleistungsangebots:

Auch eine Erweiterung des Maschinenparks, z.B. um eine Seilsäge, kann zur Generierung weiterer Aufträge und einer Vergrößerung des Einsatzbereiches auf Baustellen beitragen, da hiermit u.A. größere Bauwerke wie Bunkeranlagen, Lager als Einsatzorte erschlossen werden können. Durch die Mitgliedschaft im Fachverband stehen ausreichend Ausbildungs- und Fortbildungsangebote zur Verfügung, die eine zügige Aufnahme der Tätigkeit mit dem erweiterten Maschinenpark in das Dienstleistungsspektrum des Unternehmens ermöglichen. Zudem kann die Hinzunahme einer statischen Beratung (bei entsprechender Qualifikation des Nachfolgers) durch den Säge- und Bohrdienst, welche bislang nicht in die Auftragsplanung fiel, zu weiterer Umsatzgenerierung aufgrund eines erweiterten Dienstleistungsangebots beitragen.

Finanzielle Optimierung des laufenden Unternehmensbetriebs:

Finanzielle Optimierungsmöglichkeiten im Bereich des laufenden Unternehmensbetriebs liegen unter Anderem in einer Anpassung der (Büro-)Räumlichkeiten der Firma (aktueller Kostenpunkt 2.200 Euro/Monat). Zudem hat ein gezielter Personalaufbau und eine Veränderung der Personal- und Arbeitsorganisation (Umstrukturierung der bislang bei jedem Auftrag eingesetzten 2 Mann-Trupps) je nach Tätigkeit und Mitarbeiterqualifikation ebenfalls ein erhebliches Potenzial, die Umsätze steigern.

Marketingmaßnahmen:

Bisher wurden nur klassische Wege des Marketings wie ein Eintrag in den „Gelben Seiten“ und eine eigene Webseite verfolgt. Es gibt daher ein riesiges Potential bei der Akquise von Neukunden allein auf Basis des Auf- und Ausbaus des Onlinemarketings mit SEO (Suchmaschinenoptimierung) und SEA (Suchmaschinenwerbeanzeigen) und einer Weiterentwicklung der bisherigen Internetseite. Darüber hinaus stehen auch verschiedene Bereiche der Printmedien für eine Vermarktung des Unternehmens offen. Annoncen in regionalen Zeitungen sowie in Zeitschriften der Fachverbände sind hier als Beispiele zu nennen, ebenso wie eine Beschriftung der Kraftfahrzeuge, worauf der bisherige Inhaber bislang verzichtet hat.

Dokumente

Jahresabschlüsse
  • Abschlussübersicht 2017

    Abschlussübersicht 2017

  • Abschlussübersicht 2018

    Abschlussübersicht 2018

  • Abschlussübersicht 2019

    Abschlussübersicht 2019

  • Jahresabschluss 2017

    Jahresabschluss 2017

  • Jahresabschluss 2018

    Jahresabschluss 2018

  • Jahresabschluss 2019

    Jahresabschluss 2019


Betriebswirtschaftliche Auswertungen
  • BWA Januar bis Dezember 2017

    BWA Januar bis Dezember 2017

  • BWA Januar bis Dezember 2018

    BWA Januar bis Dezember 2018

  • BWA Januar bis Dezember 2019

    BWA Januar bis Dezember 2019

  • BWA Januar bis August 2020

    BWA Januar bis August 2020


Sonstige Dokumente
  • Kalkulation Unternehmensbewertung

    Kalkulation Unternehmensbewertung

  • Personalübersicht

    Personalübersicht

  • Aufstellung Maschinen- und Fuhrpark

    Aufstellung Maschinen- und Fuhrpark

Ihr zuständiger Ansprechpartner

Dr. Isabell Ofer Analyst für Unternehmensnachfolge

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