Valuation Service
Objektiv bewertet. Strategisch nutzbar.
Marktgerechte Unternehmensbewertungen – fundiert, nachvollziehbar und gerichtsfest.
Unternehmenswerte entstehen nicht zufällig. Sie sind das Ergebnis von Substanz, Marktposition und Zukunftsfähigkeit.
Calandi steht für marktorientierte Unternehmensbewertungen, die auf Fakten beruhen.
Wir analysieren Kennzahlen, prüfen Perspektiven und verdichten alles zu einem klaren, nachvollziehbaren Ergebnis.
Ganz gleich, ob Verkauf, Nachfolge oder strategische Neuausrichtung: Unsere Bewertungen geben Ihnen Sicherheit in jeder Entscheidung.
Warum ein Methodenmix entscheidend ist
Erst die Kombination bewährter Verfahren liefert ein verlässliches und realistisches Ergebnis.
Ausgleich methodischer Schwächen
Jedes Verfahren hat Grenzen. Durch Kombination entsteht ein vollständigeres Bild Ihres Unternehmenswerts.
Validierung durch Kreuzcheck
Mehrere Verfahren bestätigen das Ergebnis und schaffen zusätzliche Sicherheit.
Fundierte Wertspanne
Der Methodenmix zeigt Ihnen eine realistische Spanne, statt nur einen Schätzwert.
Verschiedene Perspektiven
Berücksichtigt Käufer-, Verkäufer- und Marktsicht für ein ausgewogenes Ergebnis.
Bewertungsmethoden – erklärt
Jede Methode hat ihre Stärken. Wir wählen die passenden Verfahren für Ihr Unternehmen.
DCF
Discounted Cashflow – Bewertung auf Basis der künftig erwarteten Cashflows und des nachhaltigen Ertragspotenzials Ihres Unternehmens.
Wann angewendet:
Die DCF-Methode bewertet Ihr Unternehmen auf Basis der künftig erwarteten freien Cashflows und stellt damit die Zukunft in den Mittelpunkt der Analyse. Entscheidend ist nicht allein die bisherige Ertragslage, sondern welches nachhaltige wirtschaftliche Potenzial Ihr Unternehmen in den kommenden Jahren entfalten kann. Wachstumsinitiativen, Skalierungsmöglichkeiten und strategische Marktchancen werden dabei systematisch berücksichtigt und mit einem risikoadäquaten Kapitalisierungszins diskontiert. Für Verkäufer bietet dieser Ansatz die Möglichkeit, unternehmerische Perspektiven, Investitionen der Vergangenheit und geplante Entwicklungen wertsteigernd in die Bewertung einzubringen.
Ertragswertverfahren
Klassische Bewertung nach nachhaltig erzielbaren Gewinnen – mit Fokus auf langfristige Ertragskraft und unternehmerische Stabilität.
Wann angewendet:
Das Ertragswertverfahren zählt zu den etabliertesten Bewertungsmethoden im deutschen Mittelstand und stellt die nachhaltig erzielbaren Gewinne in den Fokus. Einmalige Sondereffekte, außerordentliche Aufwendungen oder nicht betriebsnotwendige Positionen werden bereinigt, um die tatsächliche wirtschaftliche Leistungsfähigkeit Ihres Unternehmens abzubilden. Der Wert ergibt sich aus der langfristigen Ertragskraft unter Berücksichtigung eines angemessenen Kapitalisierungszinssatzes. Für Verkäufer schafft dieses Verfahren eine nachvollziehbare, belastbare Bewertungsgrundlage – insbesondere bei profitablen Unternehmen mit stabiler Historie und klarer Marktposition.
Multiplikatorverfahren
Marktorientierte Bewertung anhand vergleichbarer Transaktionen und branchenüblicher EBITDA- bzw. EBIT-Multiples.
Wann angewendet:
Beim Multiplikatorverfahren wird Ihr Unternehmen anhand marktüblicher Kennzahlen bewertet, meist auf Basis von EBITDA- oder EBIT-Multiples vergleichbarer Transaktionen. Im Zentrum steht die Frage, welche Preise Investoren aktuell tatsächlich für Unternehmen Ihrer Branche, Größe und Profitabilität bezahlen. Diese Methode spiegelt die realen Marktbedingungen wider und ermöglicht eine direkte Einordnung im Wettbewerbsumfeld. Für Verkäufer bietet sie eine investorennahe Perspektive, unterstützt die realistische Kaufpreispositionierung und dient häufig als entscheidende Referenz in Preisverhandlungen.
Substanzwertverfahren
Bewertung der vorhandenen Vermögenswerte unter Berücksichtigung stiller Reserven und bilanzieller Substanz.
Wann angewendet:
Das Substanzwertverfahren bewertet die vorhandenen Vermögenswerte Ihres Unternehmens – wie Immobilien, Maschinen, Vorräte oder Beteiligungen – abzüglich bestehender Verbindlichkeiten. Dabei werden stille Reserven aufgedeckt und Marktwerte realistisch angesetzt, um die tatsächliche wirtschaftliche Substanz transparent darzustellen. Dieses Verfahren gewinnt insbesondere bei kapitalintensiven Geschäftsmodellen oder schwankender Ertragslage an Bedeutung. Für Verkäufer schafft es eine wertmäßige Untergrenze und verdeutlicht, welche Substanz unabhängig von zukünftigen Gewinnen vorhanden ist.
Liquidationswert
Ermittlung des möglichen Verwertungserlöses einzelner Vermögenswerte als Sicherheits- und Vergleichsmaßstab.
Wann angewendet:
Der Liquidationswert ermittelt, welchen Erlös die einzelnen Vermögenswerte im Falle einer geordneten Veräußerung erzielen würden. Er stellt keine strategische Verkaufsbewertung dar, sondern dient als sicherheitsorientierter Vergleichsmaßstab. Durch die Gegenüberstellung mit anderen Bewertungsverfahren wird deutlich, welchen Mehrwert ein strukturierter, professionell begleiteter Unternehmensverkauf gegenüber einer Einzelverwertung schafft. Für Verkäufer liefert der Liquidationswert somit eine objektive Untergrenze und stärkt die Argumentationsbasis im Verkaufsprozess.